GoMoPa - investigativer Journalismus aus dem grauen Kapitalmarkt über Pius Valerian Gödecke: Von der maroden HLO Industries zum Kiri Holzhandel?

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Liebe(r) Leser(in),

Reporterin Klara Roth über Pius Valerian Gödecke: Von der maroden HLO Industries zum Kiri Holzhandel?

Reporterin Klara Roth über Pius Valerian Gödecke: Von der maroden HLO Industries zum Kiri Holzhandel?

wie wir im August berichteten, brennt es beim 1997 aufgelegten Immobilienfonds Pluswertfonds 91 der Hahn Gruppe aus Bergisch Gladbach lichterloh. Es gibt für den gekündigigten Piratenmöbelmarkt in Suhl keinen Nachmieter. Die Rückführung des Anlegerkapitals beträgt nur etwas über 60 Prozent. Aktuell zeichnet sich nicht ab, dass die Anleger noch weitere Rückflüsse erhalten werden“, so Hahn-Kommunkationschef Marc Weisener gegenüber k-mi. Ganz offen räumt er ein, dass Hahn sich hier marktbedingt vergaloppiert habe.

Hahn hält derzeit neun Ost-Immobilien im Portfolio, sechs für institutionelle Kunden und drei Pluswertfonds als private Investmentvermögen. Gibt es eine Lehre aus der Ostmisere? Innovationsoffensiven wie kostenloses W-Lahn,  Sitzgelegenheiten, Gastronomie und Parkplätze nützen wenig, wenn das Marktumfeld nicht stimmt, räumte Hahn ein. Hahn setzt nun auf Handelsimmobilien in strukturstarken Regionen im Westen und hat deshalb seinen neuesten Hahn Pluswertfonds 166 genau da im westdeutschen Baumarktsegment angesiedelt und vor kurzem in den Vertrieb gebracht. Nun denn…

Bleiben Sie stark!

Ihre Klara Roth

Exklusiv

Pius Valerian Gödecke: Von der maroden HLO Industries zum Kiri Holzhandel?

Pius Valerian Gödecke, der Name ist verbrannt. Also tritt der hessische Exbanker Gödecke nur noch mit seinem ersten Vornamen auf: Pius. Und nur noch als Assistent, wie wir von einem Informanten erfuhren. Gödicke hatte viele Inhaber von Lebensversicherungen und Bausparverträge dazu überredet, die Policenwerte gegen Beteiligungen an einer gewinnlosen Maschinen- und Fabrikhandelsfirma HLO Industries aus Darmstadt einzutauschen, an deren Gruppe Gödecke selbst beteiligt war. Von den 4,9 Millionen Euro der Policeninhaber flossen nur rund 770.000 Euro zurück. Gödecke wurde 2012 verhaftet, im letzten Jahr kam er wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug vor Gericht. Nun soll er sich für rumänische Wunder-Kiri-Bäume engagieren, vor denen wir schon seit zwei Jahren warnen. Die Einzelheiten lesen Sie in unserem Artikel.

Für 300.000 Euro Kaution kommt auch der letzte Infinus-Chef frei

Bis auf den Ex-Vertriebschef Rudolf Ott (55) sind alle sechs Infinus-Bosse aus der U-Haft entlassen worden. Bei Ott hapert es noch daran, dass die geforderte Kaution von 300.000 Euro eingezahlt wird. Seit einem Jahr läuft gegen alle sechs der Betrugsprozess vor dem Landgericht Dresden. Doch alle wollen ganz schnell die 1. Instanz hinter sich bringen, weil sie sich in der 2. Instanz einen Freispruch erhoffen. Der bisherige Verlauf spricht tatsächlich für die Manager. Lesen Sie die Details in unserem Artikel.
Hausdurchsung bei Sensus
Hausdurchsuchungen – selbst Banken wissen, wie schnell es dazu kommen kann. Eine anonyme Anzeige reicht aus… Gestern kam es zu einer Hausdurchsuchung bei der Sensus Vermögen GmbH, einer bekannten Vermögensverwaltung aus Marktredwitz in Bayern. Der Grund: Ein Betrugsverdacht bei Geldanlagen. Geschäftsführer Gerhard Schaller zufolge richtet sich der Verdacht allerdings nicht gegen die Firma selbst. Auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks erklärte er, dass die Durchsuchung der Marktredwitzer Geschäftsräume nicht die Firma Sensus direkt betroffen habe. Es gehe um Kunden, die bei der Firma Geld anlegen. Diese Angaben wollte die Staatsanwaltschaft Hof weder bestätigen noch dementieren. Mehr
War die German Pellets GmbH ein Verschiebebahnhof für Peter Leibolds Wiederauferstehung?
Peter Leibold, der Gründer des Brennstoffherstellers German Pellets GmbH aus Wismar, lässt mit dieser Emittentin von Anleihen und Genussrechten seit Anfang des Jahres 2016 rund 17.000 deutsche Anleger um etwa 270 Millionen Euro bangen, soll aber gleichzeitig mit seinem Privatflugeug durch Europa fliegen und mit einer im März 2016 neugegründeten Holzpellets-Handelsfirma Global Wood Service GmbH in Leipzig die Wiederauferstehung als Pellets-Unternehmer feiern. Die neue Firma gehört mittelbar und allein seiner Tochter Kathrin Wiedmer (34). Wie kann das sein? Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde will herausgefunden haben, dass Leibold bei German Pellets einen angeblichen abenteuerlichen Verschiebebahnhof über US-Werke zu Lasten der German Pellets Anleger konstruiert haben soll. Die Einzelheiten lesen Sie in unserem Artikel.
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Bauchschmerzen über partiarische Darlehen für envopark Dahlewitz
Der Berliner Rechtsanwalt und Betriebswirt Mark-Oliver Maigre (37) aus Mariendorf stampft seit anderthalb Jahren mit seinem Vater Alfred Maigre (63) aus Berlin-Zehlendorf in Dahlewitz in der Nähe des künftigen Großflughafens BER den ersten ökologischen Gewerbepark Deutschlands aus dem märkischen Sand. Sie nennen ihn envopark. Dabei gehen die beiden bis an ihre finanziellen Grenzen. Vier Hallen mit eigenem Blockheizkraftwerk und Solardachanlage sind fertig, die Berliner Sparkasse gab 2,76 Millionen Euro. Nun wollen die Maigres noch einmal 750.000 Euro an partiarischen Darlehen über die Crowedinvest-Plattform Econeers einsammeln und die Anlegerdarlehen ab 250 Euro mit jährlich 4,4 Prozent verzinsen. Lesen Sie mal, warum Analyst Robert Fanderl vom Berliner fondstelegramm Bauchschmerzen hat.

Ideenkapital Validia I: Schweizer Franken verhageln Verkaufsergebnis
Im Jahr 2001 hat die Ideenkapital AG aus Düsseldorf (Ergo-Tochter) den Immobilienfonds Validia I mit Gewerbeimmobilien in München aufgelegt und von rund 1.400 Anlegern ein Eigenkapital in Höhe von 61,3 Millionen Euro platziert. Hinzu kamen Kredite in Schweizer Franken, um die zehn Objekte in der Münchner Hufelandstraße zu kaufen, die bis 2020 an BMW vermietet sind. Wegen der Entwicklung des Schweizer Franken wurden, anstatt Auszahlungen vorzunehmen, ab 2012 Rücklagen gebildet, um SWAPs ablösen zu können. Die Kredite liefen im vergangenen Jahr aus und wurden nur unter Maßgabe verlängert, dass das Grundstück verkauft wird. Darüber sollen nun die Anleger am 6. Dezember 2016 beschließen. Das Für und Wider des Verkaufs lesen Sie im Forum.

UDI Energie Festzins 11
Zur Diskussion stellen wir hier ein aktuelles Invest-Angebot der UDI Beratungsgesellschaft mbH aus Nürnberg. „In einer Zeit der Niedrigzinsen attraktive Erträge zu erwirtschaften, muss nicht immer schwer sein“, behauptet UDI-Geschäftsführer Georg Hetz. Wie er das schaffen will, lesen Sie im Forum.

Nordcapital MS E.R. Helgoland: Trotz Nachschüssen reicht das Geld nicht mal mehr zur Insolvenz
Eigentlich war für den Schiffsfonds Nordcapital MS E.R. Helgoland des Emissionshauses Nordcapital wegen des für 2012 zu erwartenden negativen Geschäftsergebnisses ein weiteres „Liquiditätssicherungskonzept“ noch im Jahr 2012 geplant, „um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft aufrecht zu erhalten“. Im Klartext: Nachschüsse von Anlegern. Die waren wohl letztlich vergebens. Denn wie das Berliner fondstelegramm gestern meldete, hat der Insolvenzverwalter des Nordcapital-Schiffs E.R. Helgoland angezeigt, dass die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um ein Verfahren zu eröffnen. Das 2,5 Millionen Euro teure Schiff wurde 2002 mit 14,2 Millionen Euro Anlegerkapital angeschafft. Im Laufe von Liquiditätssicherungskonzepten kamen in den Jahren 2010 und 2013 weitere 3 Millionen Euro hinzu. Das Schiff wurde Mitte des Jahres an die britische Reederei Lomar verkauft. Was Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll aus Lahr nun den Anlegern rät, lesen Sie im Forum.

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